Wir freuen uns darauf, Sie auf der AMB 2018 in Stuttgart an unserem Messestand begrüßen zu dürfen. Sie finden uns bei EROWA in Halle 7 am Stand C75. Wie in jedem Jahr präsentieren wir Ihnen aktuelle Neuigkeiten aus dem Bereich Intelligente Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau.


Fokus digitale Zukunft
Als im Jahr 2013 durch die seitens der Bundesregierung initiierte Technologie-Offensive erstmals von Industrie 4.0 gesprochen wurde, gab es in der Folgezeit einige Verwirrungen am Markt. Das Thema wurde bei den Unternehmen doch sehr unterschiedlich interpretiert. Ein halbes Jahrzehnt später hat sich der anfängliche Nebel aber deutlich gelichtet und der Weg ist klarer geworden. Gerade große Unternehmen wie Siemens, Bosch und SAP treiben unterschiedliche Themen wie Industrie 4.0, Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Big Data und kollaborative Roboter (Cobots).

Mittelstand mit Potential
Mit fortschreitender Zeit dringen diese Themen auch immer mehr in mittlere und kleine Unternehmen vor. So macht das Thema Industrie 4.0 natürlich auch nicht um den deutschen Werkzeug- und Formenbau einen Bogen. Die zu einem hohen Prozentsatz überwiegend kleinen Unternehmen stehen immer mehr im globalen Wettbewerb. Daher ist der Bedarf an neuen Technologien und der weiteren Automatisierung ungebrochen. Volle Auftragsbücher und eine hohe Auslastung machen es den Unternehmen oftmals aber schwer, die neuen Themen anzugehen. Große Abteilungen, in der sich Heerscharen von Menschen um diese neuen Themen kümmern, sind im KMU-Bereich leider Fehlanzeige.


Agil und visionär
Die Komplexität des Themas und die Vielzahl möglicher neuer Technologien sind oftmals erschlagend. Die Gefahr, in die falsche Richtung zu rennen und den Fokus zu verlieren, ist nicht von der Hand zu weisen. Die grobe Richtung muss dennoch vorgedacht werden. An dieser Stelle sollte der Weg aber nicht in einem fest zementierten 5-Jahresplan, sondern vielmehr in einem flexiblen Ziel-Bild der digitalen Zukunft definiert werden. Da sich unsere digitale Welt immer schneller dreht, gilt es diesen Plan permanent zu überwachen und anzupassen. Außerdem gibt es nicht den einen Weg – dieser muss für jedes Unternehmen individuell definiert werden.

Mobile Logistik
Der weltweite Markt für Roboter ist seit vielen Jahren in Bewegung. Gerade die neue Generation von kollaborativen Robotern von Pionieren, wie beispielsweise Universal Robots (UR) aus Dänemark, haben Ihren weltweiten Siegeszug angetreten. Die kleinen Roboter arbeiten in völlig neuen Szenarien Hand-in-Hand mit dem Facharbeiter zusammen, unterstützen und befreien ihn von monotonen oder anstrengenden Arbeitsabläufen. Ebenfalls aus dem dänischen Silicon-Valley für die Roboter-Industrie kommt Mobile Industrial Robots (MIR), die sich auf sogenannte Automated Guided Vehicle (AGV) spezialisiert haben. Gerade für den innerbetrieblichen Transport entstehen hier völlig neue Einsatzmöglichkeiten. Auch die Kombination eines UR-Arms mit einem MIR-Roboter ist denkbar, beispielsweise beim Be- und Entladen von Werkzeugen oder Werkstücken einer Werkzeug- oder Messmaschine. Aber auch der Transport zwischen einzelnen Magazinen ist denkbar. Das CERTA-Team der Produktentwicklung hat sich intensiv mit diesen Themen beschäftigt und ist bereits in der Lage, Komponenten von MIR und UR, aber auch anderen Anbietern wie beispielsweise KUKA, in das CERTA System entsprechend zu integrieren und zu steuern.

Intelligente Werkzeuge
Aber nicht nur neue Technologien sind die Heilsbringer auf dem Weg in die Welt der Industrie 4.0. Optimieren und Automatisieren von Prozessen lohnt sich zu jeder Zeit auch im bestehenden Set-Up. Die intelligente Verwaltung von Werkzeugen ist ein Beispiel dafür. Durch die Integration in alle führenden CAD/CAM System kann die intelligente Werkzeugverwaltung von CERTA einen hohen Nutzen liefern. Die Werkzeugdaten, die aus dem CAM-System stammen, werden direkt im CERTA System importiert und automatisch mit der Maschine abgeglichen. Bevor ein Job gestartet wird erfolgt die Prüfung, ob sich alle benötigten Werkzeuge im Magazin befinden. Hier wird auch die Standzeit der einzelnen Werkzeuge überprüft. Kommt es zu einem Werkzeugbruch, oder ist das Werkzeug am Ende des Lebenszyklus angelangt, steht ein entsprechendes Schwesterwerkzeug zur Verfügung. Geometriedaten können von Voreinstellplätzen wie beispielsweise von Zoller problemlos integriert werden. Ein unterbrechungsfreier Fräsprozess ist damit Realität geworden und die Prozesse werden sicherer und transparenter.

Ausblick
Wie beschrieben gibt es je nach Ausgangsszenario viele unterschiedliche Startpunkte, die Reise in die Welt der Industrie 4.0 zu starten. Als neutraler Softwarehersteller, der alle gängigen Roboter, CAD/CAM- und ERP/PPS-Anwendungen, Werkzeug- und Messmaschinen anbindet, freuen wir uns auf den Dialog – am Messestand, in unserem Democenter oder gerne auch direkt bei einem unserer vielen Kunden.

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Kontakt

+49 9103 71550-0
kontakt@certa-systems.com

Interview: VDWF und Industrie 4.0

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