Digitale Transformation
Es ist eine Frage der Kultur

Deutschland ist als „Fabrikausrüster der Welt“ einer der konkurrenzfähigsten Industriestandorte weltweit. Um die Zukunft des Fertigungsstandortes und damit Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Beschäftigung zu sichern, steht der Werkzeug- und Formenbau vor einem entscheidenden Umbruch. Nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Informatisierung läutet nun das „Internet der Dinge und Dienste“ das Zeitalter „Industrie 4.0“ ein. In der vierten industriellen Revolution werden sich nun Maschinen, Förder- und Lagersysteme, Roboter und Betriebsmittel miteinander vernetzen. Diese tauschen Informationen aus, organisieren und steuern sich situativ selbständig. Menschen, Maschinen und System sind nun permanent miteinander verbunden und kommunizieren in Echtzeit. Damit ändern sich Abläufe und Arbeitsweisen in der Fertigung und im gesamten Unternehmen fundamental.

Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, um das Whitepaper herunterzuladen. [PDF-Download]


Produkte und Prozesse
Produkte sind zu jeder Zeit eindeutig identifizier- und lokalisierbar. Diese besitzen eine komplette Historie, den aktuellen Zustand und die Abläufe zum Zielzustand. Die komplette Wertschöpfungskette im Unternehmen, aber auch an den Schnittstellen zu Kunden, Partnern und Lieferanten ist miteinander verzahnt. Eine mobile Kommunikation, intelligente Objekte und Sensorik ermöglichen es, dass auf Ereignisse zukünftig ad-hoc, dezentral und in Echtzeit entschieden wird. Somit werden Abläufe im Unternehmen transparent und zeichnen sich durch eine hohe Flexibilität aus. Das ist eine Voraussetzung, um individuelle Kundenwünsche wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu produzieren.


Produktion Losgröße 1
Industrie 4.0 steht für viele unterschiedliche Aspekte. Ein Teilaspekt ist das Fertigen einer Losgröße 1. Wie in der Automobil-Industrie wird auch heute schon im Werkzeug- und Formenbau mit der kleinsten Losgröße produziert, denn jedes Werkzeug bzw. jede Form ist ein Unikat.


CIM umgesetzt
Viele Grundgedanken von „Computer Integrated Manufacturing (CIM)“ aus den späten 1980ziger Jahren sind heute Realität. Über den Einsatz von CAx-Technologien muss nicht mehr diskutiert werden – diese sind seit vielen Jahren etabliert und mit der Fertigung entsprechend vernetzt. Glücklicherweise hat sich eines nicht bewahrheitet. Das Schreckgespenst der menschenleeren Fabrik ist nicht Wirklichkeit geworden und wird es auf absehbare Zeit auch nicht werden.


Fortgeschrittene Automatisierung
In den letzten Jahren haben viele Werkzeug- und Formenbauer in die Automatisierung mit unterschiedlichen Ausprägungen investiert. Die Investitionen reichten von der Automatisierung einzelner Werkzeugmaschinen bis zur Automatisierung der kompletten Wertschöpfungskette mit der Anbindung von Fräs-, Erodier- und Messmaschinen sowie Beladestationen und Magazinen.


Digitale Wertschöpfungskette
Anwendungen wie CAD/CAM und ERP/PPS sind heute integriert und die Produktion wird schon sehr digital und papierarm organisiert. Eine Steuerung der Produktion in Echtzeit ist es aber heute praktisch noch nicht möglich. Obwohl die Wertschöpfungskette bereits eine hohe Vernetzung hat, ist an vielen Stellen immer noch manuelles Eingreifen notwendig. Hier besteht die Herausforderung, die Daten entlang der kompletten Wertschöpfung fließen zu lassen. Dabei müssen die Daten zu jeder Zeit, an jedem Ort, auf jedem Gerät im entsprechenden Kontext verfügbar sein.


Chancen aktiv nutzen
Mit dem Einzug von Industrie 4.0 ziehen auch unterschiedliche neue Technologien wie BigData, kollaborative Roboter und 3D-Druck in die Produktion ein. Diese bieten dem Werkzeug- und Formenbauer viele Chancen und neue Geschäftsmöglichkeiten. Allerdings werden Technologien auch die Art und Weise der heutigen Produktion nachhaltig verändern. Daher ist es von hoher Wichtigkeit, diese Technologien mit allen Chancen aber auch Risiken sorgsam zu analysieren.


(R)evolution anpacken
Industrie 4.0 ist kein Thema, das man per Knopfdruck einschalten kann. Vielmehr ist es eine Aneinanderreihung vieler kleiner, evolutionärer Schritte. In zehn bis zwanzig Jahren wird man rückblickend erkennen, wie revolutionär der Wandel war.

Produktivität & Wettbewerbsfähigkeit
Industrie 4.0 bietet dem Werkzeug- und Formenbau große Chancen, Prozesse weiter zu automatisieren um auf individuelle Kundenwünsche noch flexibler reagieren zu können. Mit der Umsetzung von Industrie 4.0 wird sich die Produktivität nachhaltig verbessern und damit die Profitabilität spürbar erhöhen.

Neues Denken erforderlich
Wie bei jeder der vorherigen Revolutionen wird es Vorbehalte geben. Zu jeder Zeit gab es Bedenken, dass Mitarbeiter nicht mehr benötigt werden, was sich aber als Trugschluss herausgestellt hat.

Klicken Sie auf den nachfolgenden Link, um das Whitepaper herunterzuladen. [PDF-Download]

Mit uns Potentiale im Werkzeug- und
Formenbau sehen und nutzen.



Kontakt

+49 9103 71550-0
kontakt@certa-systems.com

Interview: VDWF und Industrie 4.0

Das komplette Interview lesen [mehr]

Kundenprojekte

ALPLA [mehr]
Gebhardt [mehr]
CNC Müller [mehr]
MTU [mehr]
toolcraft [mehr]
Büsser Formenbau [mehr]
TIMM Formenbau [mehr]